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Radverkehr: Schlecht-schlechter-Korbach

Korbach. Am Dienstag hat Verkehrsminister Scheuer die Ergebnisse des bundesweiten „Fahrradklima-Tests 2018“ vorgestellt. Bei der vom ADFC und dem Ministerium beauftragten Studie ist erstmals auch die Kreisstadt im Ranking vertreten. Mit einer Gesamtnote von 4,32 findet sich Korbach im Bundesvergleich der Städte mit 20.000 bis 50.000 Einwohnern auf Platz 279 von 311.

Im Hessenvergleich landet Korbach abgeschlagen auf Platz 63 von allen 68 beurteilten Städten.

AUSWERTUNG
Stadtgrößenklasse: 20.000-50.000 Einwohner - Korbach (PDF-Datei)

Für die Korbacher BI für ein lebenswertes Korbach kommen die schlechten Ergebnisse nicht überraschend. Seit über zwanzig Jahren liegen der Stadtverwaltung eine Reihe von dringlichen Verbesserungsvorschlägen für den Radverkehr vor. Davon ist auch nach so langer Zeit das Wenigste umgesetzt. Insbesondere auf den Hauptstraßen wie der Briloner Landstraße, der Arolser Landstraße und der Heerstraße ist die Situation gefährlich. Viele Eltern haben Angst, ihre Kinder alleine In Korbach mit dem Rad fahren zu lassen.

Durchweg schlechte Noten gab es in der Befragung für die Bereiche Sicherheitsgefühl, Stellenwert des Radverkehrs, die Fahrradförderung in jüngster Zeit und das Fahren für Alt und Jung. Insbesondere die Familienfreundlichkeit ist unzulänglich. Die vorhandenen Radwege und Radfahrstreifen werden als zu schmal, unzureichend gereinigt und geräumt und mit schlechter Oberflächenqualität bewertet.

Bundesweit hat der Radverkehr einen Anteil von 11 % am Gesamtverkehr. In Korbach ist der Anteil geringer. Zum Vergleich legen die Niederländer mit ihrer fortschrittlichen Radwegeinfrastruktur etwa 30 % der Wege per Rad zurück. „Im Zuge der dringend nötigen Verkehrswende ist eine deutliche Steigerung des Radverkehrs dringlich. Die Bundesregierung plant deshalb eine gesetzliche Stärkung. Entscheidend ist aber die Radwegesituation vor Ort, die in Korbach trotz weniger Verbesserungen auch im Bundesvergleich besonders schlecht abschneidet und der Stadt ein schlechtes Image verleiht. Wir erwarten deshalb vom Bürgermeister und dem Stadtparlament endlich konkrete Maßnahmen. Denn von mehr Radverkehr profitiert die Stadt, das Klima und die Menschen“, so der verkehrspolitische Sprecher der BI, Dr. Peter Koswig.


 

Liebe Freundinnen und Freunde,

in der Waldeckischen Landeszeitung (WLZ) und der HNA vom Samstag den 09. Februar ruft der Verleger Dirk Ippen dazu auf mehr Kohle- und Atomstrom zu nutzen und Fracking endlich zuzulassen! (siehe Artikel unten).

https://www.agora-energiewende.de/presse/neuigkeiten-archiv/2018-war-ein-ausnahmejahr-der-energiewende-aber-eines-mit-gemischter-bilanz/

Eine kleine Übersicht über die Ippen Mediengruppe (Platz 5 in Deutschland) bekommt man hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Ippen


WLZ 09.02.2019

Deutsche Energiewende fährt gegen die Wand


WIE ICH ES SEHE
Der deutsche Traum, unser Land zuverlässig mit „grüner“ Energie aus Sonnenschein und Wind zu versorgen, ist nur eine Utopie. Obwohl schon heute große Teile der Küstenländer mit Windturbinen verschandelt sind und trotz aller Sonnenzellen auf den Dächern decken Wind und Sonne nur 27 Prozent unseres Strombedarfes und nur 5 Prozent der gesamten benötigten Energie ab. Dafür wurden bereits 550 Milliarden Euro ausgegeben.
Überhöhte Energiekosten treffen die Wirtschaft und private Haushalte - Landbesitzer und Turbinenbauer werden reicher. Das ist eine unsoziale Umverteilung von unten nach oben.
Und schlimmer noch bedroht diese Art der Energieversorgung unser Stromnetz. Konventionelle Kraftwerke müssen ständig hoch- und runtergefahren werden, um die stark schwankende Stromlieferung auszugleichen. In windreichen Zeiten wird die Überproduktion an Nachbarländer abgegeben, die den Strom gar nicht wollen und für dieses „Dumping“ viel Geld verlangen.
Die Windstromerzeuger aber bekommen trotzdem 90 Prozent der zu viel gelieferten Energie voll bezahlt. Die Kosten tragen die Stromkunden in Deutschland. Großverbraucher von Strom müssen schon heute in Zeiten geringer Stromproduktion ihre Betriebe vom Netz nehmen. Diese Kosten tragen auch die Stromverbraucher.
Wind- und Sonnenstrom sind unzuverlässige Energien, und das mindert ihren Wert erheblich. Die notwendige Grundlast kann nur durch konventionelle Kraftwerke aufgebracht werden. Der Effekt einer Verringerung von Treibhausgasen wie CO2 ist nicht eingetreten, sodass Deutschland seine selbst gesteckten Klimaziele nicht erreichen wird. Dazu wäre es nötig, zur Energieversorgung einen Übergang auf Erdgas in Erwägung zu ziehen. Das ist mit horizontaler Bohrtechnik und hydraulischer Technik auch in Deutschland reichlich vorhanden. Dieses sogenannte Fracking ist aber hierzulande verpönt. Ebenso wie die Nutzung der Kernkraft es ist. Sie empfiehlt sich aber als die immissionsfreieste Energiequelle überhaupt.
Im Bemühen um weniger Treibhausgas-Emmissionen hätte man mit dem jetzt in Gang gesetzten Ausstieg aus der Kohle anfangen müssen, anstatt sich von der Kernkraft zu verabschieden, nur weil es in Japan ein Seebeben gab. In der jetzt geplanten absoluten Form ist der Kohleausstieg allerdings auch wieder unrealistisch. Ohne Kohle kann man auch keinen Stahl erzeugen und auch keinen Zement und damit unter anderem auch keine Windmühlen. Die bestehen nämlich, abgesehen von den Rotorblättern, aus Fiberglas, zumeist aus Stahl und Betonfundamenten.
Windmühlen brauchen auch seltene Erdmetalle für die Magneten in den Turbinen. Deren Produktion in der Mongolei und anderswo erzeugt giftigsten Abfall in großen Mengen. Die Phrase „saubere Energie“ ist daher nur ein schlechter Witz.
Deutschland verabschiedet sich mit dieser Energiewende zu alledem auch noch von der Wettbewerbswirtschaft auf dem gesamten Gebiet der Energieerzeugung. Die wird nun ersetzt durch ein System staatlicher Steuerung mit Subventionen und Vorschriften jeder Art. Ein solches System staatlich gelenkter Wirtschaft ohne einen wettbewerblichen Ansatz, wie ihn z. B. der Emissionshandel der EU bietet, ist immer und überall zum Scheitern verurteilt. Albert Einstein als Symbol von Vernunft und Wissenschaft wird durch unsere verfehlte Klimapolitik heute zum zweiten Mal aus diesem Land vertrieben.
Schreiben Sie mir bitte an
ippen@hna.de